Tierhilfe Costa del Almeria e.V.

Unsere Arbeit

Wir werden ab und zu gefragt, warum es manchmal länger dauert, bis wir Antworten von unseren spanischen Kollegen bekommen. Warum wir dringend neue Mitglieder brauchen. Warum wir verlässliche Pflegestellen suchen. Warum wir auf Spender und Sponsoren angewiesen sind.
Wir denken, die nachfolgenden Geschichten, erklären, mit welchen Problemen wir tagtäglich konfrontiert werden, welche Arbeit tagtäglich zu verrichten ist, wieviel Zeit und Herzblut wir in jeden unserer gemeinsamen Schützlinge stecken.
Wir möchten nicht den Tag erleben, an dem ein hilfsbedürftiges Tier abgewiesen werden muss, weil keine Mittel da sind, um es zu behandeln. Aber dafür brauchen wir Ihre Hilfe und Unterstützung!


Ausgebremst auf dem Weg in ein neues Leben

Unser kleiner Unglückswurm Pili kam unverschuldet zu uns ins Tierheim. Sie lebte sich ein, überwand ihre Traurigkeit und ihren Kummer, wurde geimpft, entwurmt, kastriert, gebade , gepflegt, gechipt, bekam einen Labortest auf Mittelmeererkrankungen und wir fanden eine neue Familie für sie. Doch dann bemerkte ein Pfleger, dass sie hinkte, sie wurde in die Tierklinik gebracht, geröntgt und man stellte zunächst Hüftdysplasie fest, die Tierarzte in Spanien meinten, es sei noch keine OP fällig und fraglich, ob überhaupt. Sie bekam Medikamente,die Familie sagte sie ab und Pili blieb, als die anderen Hunde reisten, zurück. Das erste Bild zeigt sie an diesem Tag.

Nach seiner Rückkehr aus Deutschland fuhr Rafa mit der Kleinen zu mehreren Tierärzten, um weitere Meinungen einzuholen-hierbei sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass er einem Tierheim von 500/600 Hunden vorsteht, gerade Opa geworden ist, die Verantwortung für mehrere Angestellte hat, zwei seiner Tierärzte zu der Zeit schwer erkrankten, ein Todesfall in der Familie vorgefallen war, sein Telefon 7 Tage die Woche klingelt, mit Anrufen der Polizei oder anderen Menschen, die einen ausgesetzten Hund, ein misshandeltes Tier, ein,schwer verletztes Tier melden, dennoch ist ihm nach wie vor ein einziger Hund so wichtig, dass er sich die Zeit nahm und nimmt.

Es wurde nun eine Patella-Luxation diagnostiziert, wegen der sie ab und an hinkte. Die kleine Pili wurde jetzt operiert, zu sehen, auf den weiteren Bildern,und wir hoffen, dass ihr eine weitere OP erspart bleibt, das bleibt aber abzuwarten. Solch eine OP kostet in Spanien ca. 400 Euro.
Pili ist nun in der Tierklinik,wo ihre Genesung beobachtet wird, sie wird gefüttert, Gassi geführt, gepflegt, sie bekommt ihre Medikamente, man achtet darauf, dass sie das Beinchen schont und auch darauf, dass sie es später richtig aufsetzt, sie wird auf den Arm genommen, gestreichelt, unsere Kollegen sprechen mit ihr, geben ihr Lebensmut, denn es ist nun mal nicht schön für Pili, den ganzen Tag in der Klinik zu sein, ohne dass eine Familie auf sie wartet, um sie bangt wie bei unseren Fellnasen, die Familien haben, die ihren Hund oder ihre Hunde lieben.

Pili hat niemand, außer den Menschen im Tierheim. Ja, sie ist nicht ihr eigener Hund, nur einer von vielen, aber das weiß Pili nicht, denn wenn Bea morgens kommt und mit ihr redet, spielt, dann ist das nicht anders, als wenn ich morgens meine eigenen Hunde knuddle.. Wenn Bea oder Dario oder... oder.. in ihrer Freizeit in die Klinik kommen, um sich um die kleinen Patienten zu kümmern, wenn Herminia oder Azun in ihrer Freizeit ins Tierheim gehen, um sich ein wenig um die Hunde zu kümmern, dann ist dies für unsere Fellnasen so, als käme Frauchen oder Herrchen; Menschen, denen sie wichtig sind, die sich freuen, sie zu sehen, die sie liebhaben.

Geschichten wie die von Pili gehören zur täglichen Arbeit von Tierschützern, jeden Tag kommen weitere, unendlich traurige, dazu. Und doch geben sie uns Hoffnung, nämlich immer dann, wenn so ein kleiner Unglückswurm es geschafft hat, wenn er gesund wird, wenn er wieder Lebensfreude zeigt, wenn er - der absolute Höhepunkt für uns alle- wieder eine Familie hat und wenn wir am Ende des Monats es wieder gestemmt haben, die Versorgung der Hunde zu gewährleisten, wenn keiner hungern musste, wenn keiner sterben musste, wenn alle Rechnungen bezahlt werden konnten, und wenn kein Hund sich aufgab! Dafür arbeiten alle gerne 7 Tage die Woche und auch in der Freizeit.


Auf drei Beinen in ein glückliches Leben

Ein kleines Video voller Dankbarkeit für alle die kleinen und großen Wunder, denen wir begegnen dürfen, an alle Adoptanten und besonders an die Familie von Pirata Lolo, aber auch an die Familie von Grey, sowie an alle Familien, die uns immer wieder lehren, dass es immer Menschen gibt mit einem großen Herzen! Danke!


Vom eigenen Halsband fast zu Tode gequält

Dieser kleine, noch sehr junge Hund ist neu im Tierheim. Sein Schicksal lässt sich erahnen, wenn man seine Verletzungen anschaut, falls man es kann. Der Kleine ist ein absolut liebes Kerlchen, aber total abgemagert und so schlimm verletzt! Seine Schmerzen mag man sich kaum vorstellen.Trotzdem geht er mit Vertrauen auf uns zu, genießt die Streicheleinheiten von Menschen, obwohl er sicher nichts Gutes von dieser Spezies erfahren hat. Hunde wie er sind leider an der Tagesordnung im Tierheim. Sie müssen versorgt werden, gefüttert, aufgepäppelt, eventuell operiert und nachbehandelt , oft über Monate hinweg. Die seelischen Wunden müssen heilen.
Wir zeigen normalerweise solche Bilder nicht. Keiner weiß zum momentanen Zeitpunkt, ob der Kleine es schaffen wird. Wir wissen nur, es wird das Möglichste für ihn getan.


Dem Tod näher als dem Leben

Uns erreichte ein Anruf der örtlichen Poliziet, dass man an einem Strand einen Hund in sehr schlechtem Zustand gefunden hatte. Zwei Polizisten waren schon direkt hingefahren und waren bei ihm, bis wir ankamen. Lobo, so tauften wir den wunderschönen Rüden, ging es sehr schlecht, er hatte einen Hitzschlag und war dem Tod näher als dem Leben.
Umso mehr freut es uns alle jetzt, dass es ihm endlich besser geht und sich das total geschwächte, halb bewusstlose Kerlchen als ein wunderschöner Rüde mit wunderbarem Charakter und sehr verschmusten Wesen entpuppte. We proudly present: LOBO -zurück im Leben!


Weggeschmissen wie Müll

Es wurden mehrere Welpen von Motorradfahrern im Müll gefunden - lebend in Plastiktüten gesteckt und einfach weggeworfen! Zwei haben es nicht geschafft, die beiden anderen kleinen Kämpfer haben eine Chance durch diese Motorradfahrer, die nicht wegschauten und nicht weghörten, die sich verantwortlich fühlten und die Kleinen da rausholten. Sie wurden zu uns gebracht, wo unsere spanischen Kollegen versuchen werden, sie aufzupäppeln. Noch ist ihr Überleben nicht gesichert, aber wir werden alles versuchen. Harley und Davidson haben eine 2. Chance bekommen ! Drückt ihnen die Daumen!
Gerne kann auch das Tierheim unterstützt werden, denn leider sind solche schockierenden Geschehnisse kein Einzelfall. Gott sei Dank gibt es aber auch Menschen wie diese Motorradfahrer, die nicht wegschauen, sondern sich kümmern!


Vom Auto angefahren

Die zweijährige Freya wurde von einem Auto angefahren. Sie steckte im Motor unter dem Auto fest und winselte, aber keiner konnte sie dort wegholen. Das Auto musste erst in die Werkstatt abgeschleppt werden; dort konnte sie endlich befreit werden. Rafa vom Tierheim wurde eingeschaltet und er brachte sie in die Klinik. Ihr Schienbein war gebrochen, ebenso der Schwanz, und sie hatte Verbrennungen am ganzen Körper. Der Schwanz musste amputiert werden, das Schienbein wurde mit Schrauben gerichtet und geschient. Die Tierärzte dachten, damit alle Verletzungen behandelt zu haben. Aber drei Monate später konnte sie immer noch nicht aufstehen und es ging wieder zum Traumatologen der feststellte, dass bei dem Unfall die Bänder in beiden Vorderläufen komplett zerstört worden waren ... Die Kleine wurde daraufhin zur Universitätstierklinik in Valencia gebracht, an der Maria, die Tochter des Tierheimleiters, ausgebildet wird. Neurologische Probleme konnten ausgeschlossen werden. Sie schlugen eine Operation vor, bei der die Bänder durch ein künstliches Netz ersetzt werden. Man kann leider nicht mit Sicherheit sagen, ob sie damit wieder vollständig genesen wird und es werden verschiedene Operationen nötig sein. Aber sie soll diese Chance bekommen und sie hat die erste Operation hinter sich. Maria hat sie bei sich Zuhause, um sie gut versorgen zu können. Zur Zeit macht sie eine Therapie im Wasser, um die Muskulatur wieder aufzubauen. Laufen kann sie leider noch nicht. Freya wird noch weitere Operationen benötigen und es wird langsam schwierig für das Tierheim, das finanziell zu bewerkstelligen. Aber Freya hat viel Lebensfreude und braucht unsere Unterstützung. Jegliche Geldspenden für sie wären eine große Hilfe.

Freya geht es langsam besser!

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Eingesperrt und verlassen

Diese Hündin wurde in einem verschlossenen Haus einfach hinterlassen, wo sie zufällig von einer Immobilienmaklerin entdeckt wurde, die sie zu uns brachte. Danke Carmen!

Sara - misshandelt und von Krankheit gezeichnet

Saras Geschichte: die Geschichte der grausamen Realität vieler Hunde im Süden. Eine Tierschützerin namens Laura fand Sara in einem verlassenen Gebiet und zögerte nicht, die bewegungsunfähige, völlig verängstigte Hündin mitzunehmen und in unser Tierheim zu bringen. Sara war misshandelt worden und litt unter Räude, die so stark ausgebrochen war, dass das rohe Fleisch rausschaute und sie blutete, sobald man sie anfasste. Diese Schmerzen aber waren nichts gegen die Schmerzen, die man ihrer Seele zugefügt hatte.
Sara erholt sich nun aber langsam und fasst wieder Vertrauen, was man kaum zu glauben vermag, wenn man bedenkt, was ihr angetan wurde.

Hochträchtig auf der Autobahn

Die Kleine aus dem Video wurde hochträchtig neben der Autobahn gefunden, halb verdurstet und total verängstigt. Sie ist nun in Sicherheit bei uns im Tierheim und kann ihre Babies ohne Angst zur Welt bringen und aufziehen. Muss Sich keine Sorgen mehr machen um Wasser, Futter oder andere Gefahren. Eine die Glück hatte...

Wieder Vertrauen fassen

Auch das gehört zum Alltag im Tierheim: dieser Rüde ist immer bei unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern, wenn sie im Tierheim sind, aber er ist schüchtern und traut sich nicht so richtig. Nun haben unsere spanischen Kollegen beschlossen, intensiv mit ihm zu arbeiten, da sie sehr von ihm angetan sind, damit er seine Angst vor Halsband und Leine verliert und mehr Vertrauen bekommt. Man sieht hier auch sehr schön, in welch kurzer Zeit der Bub schon die ersten Fortschritte macht!
Tatkräftig unterstützt werden sie hier, unter anderen, von Napoleon, Blanca, Tina, Calisto (auch ein sehr schüchternes Kerlchen) und Luna - alles Hunde aus dem Tierheim! Luna, Calisto und Tina suchen übrigens noch ein Zuhause - genau wie unser schüchterner Junge!

Gigliola - völlig verwahrlost

Diese kleine Maus, Gigliola, stammt aus einer Beschlagnahmung. Die Polizei ging einem Hinweis nach und unser Tierheim holte sie und mehrere andere Hunde aus unbeschreiblichen Zuständen heraus. Gigliola hat neurologische Ausfälle aufgrund von Misshandlungen, war völlig verwahrlost und verängstigt. Gassi gehen, Streicheleinheiten, Zuwendung - all dies kannte sie nicht. Sie taut nun, nach vielen Wochen, endlich immer mehr auf und genießt jede Streicheleinheit und jeden Spaziergang. Sie ist ein weiterer von vielen Hunden, um deren körperliches, aber auch seelisches Wohl, sich besonders gekümmert werden muss, damit sie ein glückliches Leben führen können. Die Kleine steht nicht zur Vermittlung, sie wird beim Leiter des Tierheims bleiben dürfen. Ihr Beispiel zeigt aber auch wieder, dass es sich lohnt, um das Leben jedes einzelnen Hundes zu kämpfen und wir sind alle sehr glücklich, sie nun so sehen zu dürfen!

Rasta - gefangen im eigenen Fell

Leider ist der kleine Rasta kein Einzelfall und wenn solch ein armer Wurm ankommt, wird nicht geschaut, ob Sonntag oder Werktag ist, ob es 10 Uhr morgends oder 2 Uhr nachts ist, da müssen andere Dinge eben liegenbleiben, denn das Lebewesen geht vor!

Viele Hunde kommen in diesem oder ähnlichem Zustand an, verlassen,vernachlässigt, völlig verwahrlost, weggeworfen wie Müll, der nicht mehr gebraucht wird.

Unsere Kollegen von SOS ADOPTA kämpfen täglich um ihr Leben. Leider gibt es nicht immer ein Happyend, was alle immer sehr mitnimmt. Der kleine Rasta hatte Glück, er war völlig in seinem Fell eingewachsen, konnte nicht mehr laufen,die Haut konnte nicht mehr atmen, als er gefunden wurde. Er wäre, ohne Hilfe, elendiglich gestorben!

Wir zeigen Ihnen diese Bilder und Videos, damit Sie sich ein Bild vom Alltag in unserem Tierheim machen können und verstehen, was diese Menschen Tag für Tag leisten müssen und wollen!

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