Tierhilfe Costa del Almeria e.V.

Unsere Arbeit

Wir werden ab und zu gefragt, warum es manchmal länger dauert, bis wir Antworten von unseren spanischen Kollegen bekommen. Warum wir dringend neue Mitglieder brauchen. Warum wir verlässliche Pflegestellen suchen. Warum wir auf Spender und Sponsoren angewiesen sind.
Wir denken, die nachfolgenden Geschichten, erklären, mit welchen Problemen wir tagtäglich konfrontiert werden, welche Arbeit tagtäglich zu verrichten ist, wieviel Zeit und Herzblut wir in jeden unserer gemeinsamen Schützlinge stecken..
Wir möchten nicht den Tag erleben, an dem ein hilfsbedürftiges Tier abgewiesen werden muss, weil keine Mittel da sind, um es zu behandeln. Aber dafür brauchen wir Ihre Hilfe und Unterstützung!


Vom eigenen Halsband fast zu Tode gequält

Dieser kleine, noch sehr junge Hund ist neu im Tierheim. Sein Schicksal lässt sich erahnen, wenn man seine Verletzungen anschaut, falls man es kann. Der Kleine ist ein absolut liebes Kerlchen, aber total abgemagert und so schlimm verletzt! Seine Schmerzen mag man sich kaum vorstellen.Trotzdem geht er mit Vertrauen auf uns zu, genießt die Streicheleinheiten von Menschen, obwohl er sicher nichts Gutes von dieser Spezies erfahren hat. Hunde wie er sind leider an der Tagesordnung im Tierheim. Sie müssen versorgt werden, gefüttert, aufgepäppelt, eventuell operiert und nachbehandelt , oft über Monate hinweg. Die seelischen Wunden müssen heilen.
Wir zeigen normalerweise solche Bilder nicht. Keiner weiß zum momentanen Zeitpunkt, ob der Kleine es schaffen wird. Wir wissen nur, es wird das Möglichste für ihn getan.


Dem Tod näher als dem Leben

Uns erreichte ein Anruf der örtlichen Poliziet, dass man an einem Strand einen Hund in sehr schlechtem Zustand gefunden hatte. Zwei Polizisten waren schon direkt hingefahren und waren bei ihm, bis wir ankamen. Lobo, so tauften wir den wunderschönen Rüden, ging es sehr schlecht, er hatte einen Hitzschlag und war dem Tod näher als dem Leben.
Umso mehr freut es uns alle jetzt, dass es ihm endlich besser geht und sich das total geschwächte, halb bewusstlose Kerlchen als ein wunderschöner Rüde mit wunderbarem Charakter und sehr verschmusten Wesen entpuppte. We proudly present: LOBO -zurück im Leben!


Weggeschmissen wie Müll

Es wurden mehrere Welpen von Motorradfahrern im Müll gefunden - lebend in Plastiktüten gesteckt und einfach weggeworfen! Zwei haben es nicht geschafft, die beiden anderen kleinen Kämpfer haben eine Chance durch diese Motorradfahrer, die nicht wegschauten und nicht weghörten, die sich verantwortlich fühlten und die Kleinen da rausholten. Sie wurden zu uns gebracht, wo unsere spanischen Kollegen versuchen werden, sie aufzupäppeln. Noch ist ihr Überleben nicht gesichert, aber wir werden alles versuchen. Harley und Davidson haben eine 2. Chance bekommen ! Drückt ihnen die Daumen!
Gerne kann auch das Tierheim unterstützt werden, denn leider sind solche schockierenden Geschehnisse kein Einzelfall. Gott sei Dank gibt es aber auch Menschen wie diese Motorradfahrer, die nicht wegschauen, sondern sich kümmern!


Vom Auto angefahren

Die zweijährige Freya wurde von einem Auto angefahren. Sie steckte im Motor unter dem Auto fest und winselte, aber keiner konnte sie dort wegholen. Das Auto musste erst in die Werkstatt abgeschleppt werden; dort konnte sie endlich befreit werden. Rafa vom Tierheim wurde eingeschaltet und er brachte sie in die Klinik. Ihr Schienbein war gebrochen, ebenso der Schwanz, und sie hatte Verbrennungen am ganzen Körper. Der Schwanz musste amputiert werden, das Schienbein wurde mit Schrauben gerichtet und geschient. Die Tierärzte dachten, damit alle Verletzungen behandelt zu haben. Aber drei Monate später konnte sie immer noch nicht aufstehen und es ging wieder zum Traumatologen der feststellte, dass bei dem Unfall die Bänder in beiden Vorderläufen komplett zerstört worden waren ... Die Kleine wurde daraufhin zur Universitätstierklinik in Valencia gebracht, an der Maria, die Tochter des Tierheimleiters, ausgebildet wird. Neurologische Probleme konnten ausgeschlossen werden. Sie schlugen eine Operation vor, bei der die Bänder durch ein künstliches Netz ersetzt werden. Man kann leider nicht mit Sicherheit sagen, ob sie damit wieder vollständig genesen wird und es werden verschiedene Operationen nötig sein. Aber sie soll diese Chance bekommen und sie hat die erste Operation hinter sich. Maria hat sie bei sich Zuhause, um sie gut versorgen zu können. Zur Zeit macht sie eine Therapie im Wasser, um die Muskulatur wieder aufzubauen. Laufen kann sie leider noch nicht. Freya wird noch weitere Operationen benötigen und es wird langsam schwierig für das Tierheim, das finanziell zu bewerkstelligen. Aber Freya hat viel Lebensfreude und braucht unsere Unterstützung. Jegliche Geldspenden für sie wären eine große Hilfe.

Freya geht es langsam besser!

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Eingesperrt und verlassen

Diese Hündin wurde in einem verschlossenen Haus einfach hinterlassen, wo sie zufällig von einer Immobilienmaklerin entdeckt wurde, die sie zu uns brachte. Danke Carmen!

Sara - misshandelt und von Krankheit gezeichnet

Saras Geschichte: die Geschichte der grausamen Realität vieler Hunde im Süden. Eine Tierschützerin namens Laura fand Sara in einem verlassenen Gebiet und zögerte nicht, die bewegungsunfähige, völlig verängstigte Hündin mitzunehmen und in unser Tierheim zu bringen. Sara war misshandelt worden und litt unter Räude, die so stark ausgebrochen war, dass das rohe Fleisch rausschaute und sie blutete, sobald man sie anfasste. Diese Schmerzen aber waren nichts gegen die Schmerzen, die man ihrer Seele zugefügt hatte.
Sara erholt sich nun aber langsam und fasst wieder Vertrauen, was man kaum zu glauben vermag, wenn man bedenkt, was ihr angetan wurde.

Hochträchtig auf der Autobahn

Die Kleine aus dem Video wurde hochträchtig neben der Autobahn gefunden, halb verdurstet und total verängstigt. Sie ist nun in Sicherheit bei uns im Tierheim und kann ihre Babies ohne Angst zur Welt bringen und aufziehen. Muss Sich keine Sorgen mehr machen um Wasser, Futter oder andere Gefahren. Eine die Glück hatte...

Wieder Vertrauen fassen

Auch das gehört zum Alltag im Tierheim: dieser Rüde ist immer bei unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern, wenn sie im Tierheim sind, aber er ist schüchtern und traut sich nicht so richtig. Nun haben unsere spanischen Kollegen beschlossen, intensiv mit ihm zu arbeiten, da sie sehr von ihm angetan sind, damit er seine Angst vor Halsband und Leine verliert und mehr Vertrauen bekommt. Man sieht hier auch sehr schön, in welch kurzer Zeit der Bub schon die ersten Fortschritte macht!
Tatkräftig unterstützt werden sie hier, unter anderen, von Napoleon, Blanca, Tina, Calisto (auch ein sehr schüchternes Kerlchen) und Luna - alles Hunde aus dem Tierheim! Luna, Calisto und Tina suchen übrigens noch ein Zuhause - genau wie unser schüchterner Junge!

Gigliola - völlig verwahrlost

Diese kleine Maus, Gigliola, stammt aus einer Beschlagnahmung. Die Polizei ging einem Hinweis nach und unser Tierheim holte sie und mehrere andere Hunde aus unbeschreiblichen Zuständen heraus. Gigliola hat neurologische Ausfälle aufgrund von Misshandlungen, war völlig verwahrlost und verängstigt. Gassi gehen, Streicheleinheiten, Zuwendung - all dies kannte sie nicht. Sie taut nun, nach vielen Wochen, endlich immer mehr auf und genießt jede Streicheleinheit und jeden Spaziergang. Sie ist ein weiterer von vielen Hunden, um deren körperliches, aber auch seelisches Wohl, sich besonders gekümmert werden muss, damit sie ein glückliches Leben führen können. Die Kleine steht nicht zur Vermittlung, sie wird beim Leiter des Tierheims bleiben dürfen. Ihr Beispiel zeigt aber auch wieder, dass es sich lohnt, um das Leben jedes einzelnen Hundes zu kämpfen und wir sind alle sehr glücklich, sie nun so sehen zu dürfen!

Rasta - gefangen im eigenen Fell

Leider ist der kleine Rasta kein Einzelfall und wenn solch ein armer Wurm ankommt, wird nicht geschaut, ob Sonntag oder Werktag ist, ob es 10 Uhr morgends oder 2 Uhr nachts ist, da müssen andere Dinge eben liegenbleiben, denn das Lebewesen geht vor!

Viele Hunde kommen in diesem oder ähnlichem Zustand an, verlassen,vernachlässigt, völlig verwahrlost, weggeworfen wie Müll, der nicht mehr gebraucht wird.

Unsere Kollegen von SOS ADOPTA kämpfen täglich um ihr Leben. Leider gibt es nicht immer ein Happyend, was alle immer sehr mitnimmt. Der kleine Rasta hatte Glück, er war völlig in seinem Fell eingewachsen, konnte nicht mehr laufen,die Haut konnte nicht mehr atmen, als er gefunden wurde. Er wäre, ohne Hilfe, elendiglich gestorben!

Wir zeigen Ihnen diese Bilder und Videos, damit Sie sich ein Bild vom Alltag in unserem Tierheim machen können und verstehen, was diese Menschen Tag für Tag leisten müssen und wollen!

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